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Eine starke Marke für den Norden!

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Einsatzempfehlung

Je nach Wetterzone, das richtige Fenster – Unterschiedliche Ansprüche an Fenster

Fenster an der Nordseeküste und auf den Nordseeinseln sind anderen Witterungsbedingungen ausgesetzt als Fenster im Binnenland. Wer an der Nordseeküste wohnt, lebt mit Wind, Regen und Sturm und passt sich mit warmer und wetterbeständiger Kleidung der Witterung an. Sie trotzen Sturm und Regen – diese Aufgabe sollten auch die Fenster für die nördlichen Regionen erfüllen. Die Anforderungen an Fenster im Binnenland und südlichen Regionen sind aufgrund des milderen Klimas weniger hoch.

Klare Regelwerke wie die Windlastzonenklassifizierungen von Windlastzone 1 bis 4 werden oft nicht berücksichtigt. Fast der gesamte norddeutsche Raum sowie Bereiche in den Alpenregionen liegen in der Windlastzone 3 und 4. Dies gilt es zu beachten, denn nicht der Hersteller, sondern der Fensterlieferant trägt hierfür die Verantwortung. Die BALTIC Fenster GmbH hat aus diesem Grund zwei Produktlinien eingeführt, die sich nach den unterschiedlichen Ansprüchen der Wetterzonen richten. Die Unterschiede der Serien zeigen sich in den Details, die Charaktereigenschaften liegen im Inneren der Fenster. Namensgeber für die  Produktlinien waren Winde. 

Wer ein hochwertiges Fenster haben möchte, liegt mit dem System Sofltine 82 in der BALTIC Standardausführung richtig. Die hochwertigen Fenster trotzen Wind und Wetter  und sind auch bei hohen Windgeschwindigkeiten stabil und dicht. Die Stahlverstärkung in allen Profilteilen wirkt Verformungen durch Gewalteinwirkungen oder Wetterbedingungen entgegen. Durch den integrierten Stahl können die Sicherheitsschließbleche nicht nur in den Kunststoff, sondern zusätzlich in den Stahl verschraubt werden. Dies erschwert ein Aufhebeln des Fensters erheblich. Um Wärmeverluste am Randverbund mit allen Folgewirkungen zu reduzieren, sind die Boreas Fenster mit einer „warmen Kante“ (TGI-Randverbund) ausgestattet. Diese unterstützt den Einsparprozess wertvoller Heizenergie. Aufgrund der hohen Qualitätsmerkmale ist unser Softline 82 Fenster bereits im Standard ein Garant für Langlebigkeit und Stabilität und daher unsere absolute Einsatzempfehlung für alle Regionen. Es erreicht eine Belastungsklassifizierung von B3-9A-4 und liegt damit über den Einsatzempfehlungen für Norddeutschland.

Auf Grundlage der Wetterzonen hat die ift Rosenheim Einsatzempfehlungen für Fenster und Außentüren für die jeweiligen Regionen veröffentlicht. Bei der Entwicklung unserer Produktlinien haben wir diese Empfehlungen als Grundlage für den Aufbau unserer Fenster zurate gezogen. Die Beanspruchungsklassen regeln die Anforderungen an Fenster bezüglich Luftdurchlässigkeit, Schlagregendichtheit und Widerstand gegen Wind. Die Belastungsklassifizierungen werden in Wind (B1–4), Wasser/Schlagregen (3–9A) und Luft (1–4) angegeben. 

Bestimmung der Klassifizierung:
Wind: B1 = +/– 400 Pa | B2 = +/– 800 Pa | B3 = +/– 1200 Pa | B4 = +/– 1600 Pa
Wasser/Schlagregen: 3A = 45 km/h starker Wind | 4A = 55 km/h steifer Wind | 5A = 63 km/h stürmischer Wind | 6A = 71 km/h stürmischer Wind | 7A = 78 km/h Sturm | 8A = 95 km/h schwerer Sturm | 9A = 100 km/h orkanartiger Sturm
Luft (flächenbezogen): 1 = 50 bei 100 Pa in m³/hm² | 2 = 27 bei 100 Pa in m³/hm² | 3 = 9 bei 100 Pa in m³/hm² | 4 = 3 bei 100 Pa in m³/hm²

Erläuterung anhand eines Berechnungsbeispiels:
Für das Berechnungsbeispiel wird ein DKT|DKT-Element von 1800 mm x 2000 mm für die Verwendung in Langenhorn (NF) eingesetzt.
Langenhorn (NF) liegt an der Nordseeküste in der Windlastzone 4 (siehe Karte Windlastzonen), laut IFT-Schlüssel ergibt sich eine Mindestanforderung von B3-6A-3.
Aufschlüsselung:
B3 = +/– 1200 Pascal, dies entspricht ca. 160 km/h Windgeschwindigkeit. Für das oben genannte Element ergibt sich ein Durchbiegungsspielraum von 10 mm (5 mm nach innen und 5 mm außen | B = 1200 Pa < 2000 mm → 2000/200 = 10)
6A = Schlagregedichtigkeit bei stürmischen Wind von 71 km/h
3 = 9 m³ Luft darf durch die Funktionsfuge des Fensters pro m² in der Stunde kommen. Bei dem oben genannten Element ergibt dies 1,8 x 2 = 3,6 x 9 = 32,4 m³ bei 100 Pa.
100 Pa entspricht ca. 45 km/h Windgeschwindigkeit, welche in Langenhorn sehr häufig auftritt.
Nach ift-Richtlinie FE-05/3 wird nach unserer Erfahrung und unserem Wissen ein Fenster empfohlen, welches der geografischen Lage nicht gerecht wird. Wir empfehlen daher ausdrücklich die Verwendung von Boreas Fenstern, da dieses stärkeren Wind- und Schlagregenbelastungen standhält und so das Wohnklima verbessert. Das Boreas Fenster orientiert sich an der Belastungsklassifizierung B3-9A-4.

Weitere Informationen Einsatzempfehlung (inkl. Tabelle nach Windlastzone) der ift Rosenheim.